1. Herausforderung: Ein gemeinsamer Alltag

Die Entscheidung darüber, ob man als Paar zusammenziehen will, ist heutzutage meist der erste große Schritt in einer Beziehung. Dabei geschieht dieser Lebensabschnitt zu sehr unterschiedlichen Zeiten: Bei einigen dauert es nur ein paar Tage, andere leben jahrelang getrennt. In beiden Fällen ist aber eines sicher – Es bleibt alles anders.

Zu dir? Zu mir? Zu uns!

Ein gemeinsamer Alltag. Von vielen wird er herbeigesehnt. Sei es aus praktischen Gründen oder aus romantischen Anwandlungen. „Zusammenwohnen“ ist halt noch ein stück fester. Man ist nicht mehr „nur“ ein Paar. Jetzt ist man eine gemeinsame Adresse. Schnell werden die Macken des Anderen offensichtlich und es kommt zu ersten Reibereien. Schon bei der Gestaltung der gemeinsamen Wohnung kann es Diskussionsbedarf geben. Welche Möbel dürfen mit? Welche Farbe kommt ins Schlafzimmer und wohin mit dem riesen Flatscreen?  Was ist eigentlich mit Haustieren? Dürfen die Hasen mit einziehen oder der Hund? Was spricht gegen das Aquarium?- Kompromisse finden in Reinkultur. Ist die Wohnung dann fertig eingerichtet und bezogen kann er endlich beginnen – der gemeinsame Alltag.

Es gibt sie nicht umsonst – die Annekdoten über das Zusammenleben mit dem Partner: Herumstehendes Geschirr vs. Putzfimmel. Dekogedöns vs. Purismus. Hochgeklappter WC-Sitz vs. Kuscheltierarmada am Bettrand. Jedes Paar muss seinen eigenen Weg finden mit den Macken des Partners umzugehen. Im besten Fall ist man sich in den meisten Dingen einig. Und wenn nicht, hilft es vielleicht das eine oder andere Abkommen zu finden oder gewisse Dinge auszuhandeln. Was  hier zählt ist der Wille zum gemeinsamen Konsens. Vorbei ist die Zeit des Egoismus. Nur wer das verstanden hat, ist für diesen großen Schritt auch bereit.

Fotoquelle: © wibaimages – Fotolia.com

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