1000 Prinzen – Doch ich küsse immer den Frosch!

Würden wir unsere Großeltern fragen, wie sie sich damals kennengelernt haben, würden sie wahrscheinlich eine romantische Lovestory aus dem Hut zaubern. Denn „damals“ musste man sich noch zwangsläufig rein zufällig verlieben. Gelegenheit schaffte sozusagen Liebe.  Das hatte wohl den Vorteil, dass man seinen Partner im gleichen Wohnort oder näheren Umfeld kennenlernte. Fernbeziehungen waren eher die Ausnahme, und deshalb der seltenste Trennungsgrund für eine junge Beziehung. Die Möglichkeiten, die heutzutage jungen Menschen zur Verfügung stehen, um die Liebe des Lebens zu finden, sind im Vergleich dazu gerade zu gigantisch groß. 

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Onlinedating, Kontaktanzeigen, Singlepartys, Singelreisen, Speeddating, Blinddinner, One Night Stands – für jeden Geschmack und jede Lebenssituation die richtige Datingform. Doch was, wenn man den Überblick verloren hat,und gar nicht mehr weiss, wie „richtiges“ verlieben geht? Der Traumpartner schwirrt einem schliesslich im Hirn umher, und jeder potentielle Herz-Kandidat wird mit diesem hohen Maß gemessen – und scheitert wahrscheinlich sehr schnell, indem er durchs Raster fällt. Die Mauer aus gewünschten Attributen macht es Langzeit-Singles oft unmöglich sich noch unbefangen auf Partnersuche zu machen. Scheinbar findet man einfach nicht den oder die Richtige.

Liebe Dich Selbst!

Nur , wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben ! Dieser Spruch mag abgedroschen klingt, ist er doch aber absolut wahr! Selbstvertrauen bzw. Selbstbewusstsein sind der Schlüssel zum unbefangenen Flirten. Nein, wir möchten nicht, dass jeder zu einem selbstverliebten Egomanen wird. Jedoch erscheint es logisch, dass man nur mit einem gewissen Maß an Selbstliebe, auch offen auf anderen zu gehen kann. Bekommt man Komplimente, sollte man diese auch annehmen können. Oftmals eine recht schwierige Angelegenheit für ledige Frauen und Männer.

Ich habe schon alles ausprobiert

Viele Singles haben schon einiges, wenn nicht sogar schon alles ausprobiert, was der Datingmarkt hergibt. Die Übersättigung an schlechten Erfahrungen, Oberflächligkeit und Erfolgsdruck lassen kaum mehr Raum für zarte Gefühle, die vielleicht doch irgendwo im Verborgenen schlummern. In dem Fall empfehlen wir, sich auf die Basics zu konzentrieren. Einen Account in einem Datingportal oder Socialnetwork sollte man sich offen lassen. Schnelle Dates sind allerdings selten der Schlüssel zu dem, was man sich erhofft. Sich gleich nach der 3. Nachricht zu verabreden kann böse nach hinten los gehen. Ein längerer Mail- oder Telefonkontakt zeigt auch eine gewisse Ernsthaftigkeit hinter den Absichten des Gegenübers. 

In der Ruhe liegt die (Liebes-)Kraft 

Oft schlägt der Blitz gerade dann ein, wenn man es am wenigsten erwartet hat. Vielleicht ist es der neue Kollege? Oder die neue Bedienung an der Supermarktkasse? Oder vielleicht doch der Onlinekontakt, der nach 2-3 Mails eingeschlafen und dann doch wieder erwacht war? Wer verbissen und verkrampft sucht, der wird nicht finden. Denn genau dieser Gemütszustand wird sich unsichtbar auf der Stirn eingravieren, und jeder hoffnungsvolle Augenaufschlag wird die „Torschlusspanik“ deutlich machen. Wer sich selbst gehetzt und ausgebrannt fühlt, weil er einfach nicht den richtigen Partner sucht, sollte abschalten. Ich lasse mich finden – So sollte die neue Devise lauten!

Die flirt-fever Blog-Redaktion weiss wovon sie spricht. Schliesslich sind auch wir Singles, Lebens- oder Ehepartner. Liebe ist nicht die Summe von möglichst vielen Dating-Erfahrungen. Liebe ist ein Gefühl. Und nur wer den Kopf frei hat, kann auch auf sein Herz hören. Wir wünschen viel Erfolg beim Loslassen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.