Liebe kennt keine Grenzen oder Verbote. Menschen aber sehr wohl. Und deshalb gibt es auch in der heutigen Zeit viele Paare, die nicht dass sein dürfen, was sie eigentlich sind: Liebende. Aber was macht eine Liebe verboten? Und was zählt als verbotene Liebe? In dieser Woche soll uns genau das beschäftigen.Auch wenn wir im 21. Jahrhundert viel freier und toleranter “lieben” können, so gibt es heute noch viele Tabus mit denen sich Verliebte auf der ganzen Welt auseinander setzen müssen.
So kann schon die Religion ein Liebeshindernis sein. Mischbeziehungen oder gar -Ehen stellen für viele Gläubige eine große Herausforderung dar. Gerade im Familienverbund kann viel Druck aufgebaut werden und eine harmonische Beziehung stark auf die Probe stellen. Ermutigend ist aber die wachsende Zahl solcher Paar-Konstellationen. Sie signalisieren: Es kann funktionieren!
Standesunterschiede können eine Liebe ebenso verboten und unmöglich machen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist das Prinzip der „Kasten“ (besonders verbreitet in Ländern wie Indien).Hier kann die „falsche“ Partnerwahl zur Ächtung seitens der Gesellschaft führen. Aber auch in unserem Kulturkreis kann eine Liebe aus unterschiedlichen Schichten zu Spannungen führen. Die Reaktion kann von einem müden Lächeln bis zum handfesten Skandal reichen. Und sie zwingt viele Paare dazu, ihre Liebe geheim zu halten – Sie verboten zu machen.
Das gemeine an der Liebe ist also, dass sie auf eben solche Befindlichkeiten keine Rücksicht nimmt. Sie lässt Gefühle entstehen und damit manchmal auch Probleme. Aber war es nicht schon als Kind so: Je verbotener, desto interessanter?