Kategorie-Archiv: Allgemein

Der Narr und die Liebe

KarnevalNa, seid ihr auch schon in Karneval-Stimmung? Die närrische Zeit steht vor der Tür und natürlich spielt auch hier der Faktor Flirten eine große Rolle. Wir erklären euch die wichtigsten die Do’s und Dont’s, die es während dieser besonderen Zeit zu beachten gibt.

Wie viel Flirten ist erlaubt?

Die sogenannte fünfte Jahreszeit verspricht eine Zeit des Spaßes, der Ausgelassenheit und die Chance einmal aus dem Alltag ausbrechen zu können. Doch natürlich gelten auch zwischen Kostümen, Sekt und Kamelle noch immer gewisse Regeln des Anstandes. Damit ihr in kein Fettnäpfchen tretet, legen wir euch unsere Tipps an Herz:

Do’s

  • ein originelles Kostüm muss her. Schließlich macht ihr am besten auf euch aufmerksam mit einem Alleinstellungsmerkmal. Wie jedes Jahr gibt es auch hier bestimmte Trends, die bestenfalls frühzeitig sondiert werden. Der zehnte Panzerknacker oder die zwölfte Fee auf einer Karnevalsparty zu sein, kann schnell unsichtbar machen.
  • Dennoch gilt: Wohlfühlen muss man sich. Es muss also nicht gleich der berühmt-berüchtigte „Borat-Badeanzug“ sein, mit dem ihr euch präsentiert. Karneval soll Spaß machen, also zwingt euch nicht, euch in etwas zu zwängen, wozu ihr überhaupt nicht steht.
  • Eigentlich obligatorisch, aber hier noch einmal besonders erwähnenswert: frischer Atem. Zu guter Stimmung gehört guter Atem! Erst recht, wenn man sich so nahe kommt wie Karnevalstrubel üblich. Es kommt nicht von ungefähr, wenn davon gesprochen wird „sich gut riechen zu können“. Packt also immer auch ein Minz in eure Tasche.

Dont’s

  • Ein berühmtes Filmzitat sagt: „dumm ist, wer dummes tut.“ Auch an Karneval gelten die Regeln von gegenseitigem Respekt, Rücksicht und Akzeptanz. Zu aggressives Flirten ist genauso tabu wie den Alkoholkonsum der Anderen auszunutzen.Man will sich ja auch noch nach Karneval im Spiegel anschauen, nicht?
  • Achso, Alkohol: auch waghalsige Stunts aus undefinierbaren Höhen imponieren den/die Angebetete eher selten und landen noch unseltener im Krankenhaus. Auch die Singstimme wird durch Alkohol nicht betörender 😉
  • Und dann wäre da noch der schmale Grat vom Gentleman zum Macho und von der Lady zur Zicke: Gerade in angeheiterter Stimmung ist der Übergang oft fließend. Karneval ist so ziemlich vieles, nur kein Schauplatz für den Kampf der Geschlechter

Wir wünschen euch viel Spaß und ganz viel Herzklopfen <3

Mit gutem Vorsatz

Da ist es nun: das neue Jahr. Erst ein paar Tage jung und doch sind wir schon mittendrin. Was kann man von diesem 2016 erwarten? Was bleibt abzuwarten? Und wo bleibt eigentlich der Spaß?

Wenn du dir fürs neue Jahr vorgenommen haben solltest mehr Sport zu treiben, mehr Zeit mit den Freunden und der Familie zu verbringen oder endlich mit dem Rauchen aufzuhören – dann liegst du gut im Trend. Trend? Moment, sind das nicht immer dieselben 3 Vorsätze, die sich spätestens im Februar schon wieder in Luft auflösen? Ja und nein. Statistisch gesehen sind und bleiben Sport, Familie und Rauchen eben immer noch (und immer wieder) die beliebtesten Neujahrsvorsätze der Deutschen. Das ergab eine aktuelle Umfrage. Dass es den Vorsätzen am langen Atem fehlt ist allerdings auch nicht neu.

Also „new Year, new me“ oder was? Ungefähr genauso ungläubig wie auf die guten alten Top 3 der guten Vorsätze reagieren wir auf die gut gemeinten und doch so stumpf dahergesagten Motivationsslogans. „Dies wird dein Jahr!“, „dieses Jahr wird alles anders“ – wirklich? Da packen wir doch gleich noch ein weiteres, unliebsames Phrasenwort dazu: die kuschlige „Komfortzone“. Jene Ecke, aus der wir uns nur ungern und wenn nur widerwillig bewegen. Das gilt für den Sport, das Ändern von Lebensgewohnheiten oder dem womöglich dringend benötigten Neuanfang. Warum also nicht den Jahresstart genau dafür verwenden – raus aus der Komfortzone, Dinge ändern, an Dingen festhalten, die wirklich etwas zählen. Etwas blumiger: Seine Träume verwirklichen. Für nicht Wenige zählt dazu auch die Partnersuche. Die braucht neuen Schwung oder muss überhaupt erstmal in Gang gebracht werden? – Es heißt nicht umsonst „ins neue Jahr STARTEN“. Egal ob nun langsame Vorausfahrt oder mit Vollgas – eine jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Wir wünschen unseren Lesern für 2016 eine nie zur Neige gehende Neugier, eine gute Portion Mut und ganz viel Glück in der Liebe!

Das perfekte Weihnachtsgeschenk für Verliebte

3 Tage vor dem Fest steigt bei nicht wenigen die Panik, denn wie immer kommt Weihnachten viel zu überraschend und was fehlt ist noch das passende Geschenk für den oder die Partner/in. Wenn nicht jetzt -wann dann? Aber was ist das richtige Geschenk? Wie viel soll ausgegeben werden? Oder soll es am Ende doch etwas selbstgemachtes sein; etwas, dass vom Herzen kommt? Fragen über Fragen – wir wollen ein bisschen Hilfestellung leisten.

Je frischer die Beziehung, desto einfach die Geschenkefrage?

Wohl dem, der frisch verliebt ist. Denn ihm stehen noch ziemlich viele Geschenketüren offen. Man schwebt noch gemeinsam auf Wolke 7, die Interessen des Anderen werden ausgelotet und sind noch frisch in Erinnerung – und überhaupt wurde überhaupt noch nicht, oder wenig, aus diesem reichhaltigen Fundus geschöpft. Die Ideenfülle scheint exorbitant hoch. Doch schnell stellt sich die Frage: Wie viel „darf“ das Geschenk kosten? -Nun, bestenfalls hat man sich mit der oder dem Liebsten hierzu abgesprochen und ein klares Budget aufgestellt. Ist dem nicht so, sollte man sich daran orientieren, was man bereit ist zu geben. Oder man misst es daran, wie stark der Herzenswunsch des Anderen ist. Eine Konzertkarte? Ein Kurztripp? Oder einfach eine süße Nettigkeit? – Alles ist möglich, doch ganz sicher ist das: Man sollte sich unter keinen Umständen in finanzielle Nöte bringen. Das ist weder Sinn des Schenkens, noch wird der oder die Angebetete viel davon halten, wenn dafür der Kühlschrank vor Leere gähnt.

Doch auch in älteren Beziehungen, in denen die Reichhaltigkeit der Geschenkideen sich langsam zu erschöpfen scheint, gibt es immer noch ein paar Trümpfe, mit denen man aufwarten kann. Konservierte Erinnerungen in Form eines schönen Fotoalbums oder lang ersehnte – aber womöglich kostspielige – Herzenswünsche: Besonders in langlebigen Beziehungen ist hierfür Platz oder ein langfristiges Sparen darauf möglich.

In Zeiten des „Do it yourself“ ist die Beliebtheit von Selbstgemachten noch immer hoch im Kurs. Vielelicht spielt die eigenen Profession einem in die Hände: Schreiner, Maler, Bastelqueen – kreative Köpfe finden sicher einen passenden Ausdruck ihrer Liebe und können Schönes selbst herstellen; etwas, das jenseits von Gutscheinen und Co. liegt.

Doch wenn es nun alles nichts hilft und einfach keine Idee kommen will, sollte man nicht den Gang ins Fachgeschäft seiner Wahl scheuen. Viele Verkäufer sind heutzutage regelrechte Detektive und haben ein gutes Gespür für das Ansinnen ihrer Kunden. Ob nun bei Düften oder Büchern – man sollte sich unbedingt das Wissen des fachkundigen Personals zunutze machen.

Trotz allem aber – auch wenn Geschenke und das Besorgen selbiger zum Weihnachtsfest gehören – sollte man sich doch die Zeit der Besinnung auf das Wesentliche nehmen. Weihnachten ist das Fest der Liebe und dabei geht es eben nicht um das perfekte Geschenk sondern um die Aufmerksamkeit und die Dankbarkeit, die man dem anderen jeweils zukommen lässt. Denn das ist – nach allem – immer noch das wertvollste Geschenk.

Weihnachtsmarkt – DER Treffpunkt schlechthin?

Könnten die Voraussetzung zum Verlieben besser sein als in der Weihnachtszeit? Zu welcher Zeit ist Mann und Frau sonst von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt? Die Düfte, die Köstlichkeiten, das Gefühl – Weihnachten ist ganz klar das Fest der Liebe. Aber auch das der Verliebten? Weihnachtsmärkte sind derzeit ja überall zu finden – ob nun Großstadt oder auf dem Dorfmarktplatz, doch eignen sie sich auch als Date-Location? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Es gibt einiges, das dafür spricht. Doch zugleich gibt es auch Punkte, die vorher unbedingt bedacht werden sollten. Hier unsere Pro/Contra-Auflistung für das Date auf dem Weihnachtsmarkt:

Pro

  • Liebe. Liebe überall. Zumindest wollen uns das die hübsch dekorierten Stände und die leckeren Gaumenfreuden weismachen. Ganz klar herrscht auf Weihnachtsmärkten eine ganz eigene, liebliche Atmosphäre
  • an Gaumenfreuden dürfte es nicht fehlen. Liebe geht bekanntlich auch durch den Magen – und da dürfte doch wohl jeder (p)fündig werden 😉
  • die perfekte Rahmengestaltung. Die meisten Weihnachtsmärkte fahren heute auch mit kurzweiligen Fahrgeschäften oder Amüsementmöglichkeiten auf. Ob nun Riesenrad, Karussell oder Greifarmautomat – hier könnt ihr euren Mut oder eure Geschicklichkeit unter Beweis stellen und hoffentlich Eindruck hinterlassen

Neben den positiven Aspekten, gibt es allerdings auch ein paar Dinge, die ihr vorher wissen solltet:

Contra

  • ihr werdet nicht die einzigen Besucher sein. Weihnachtsmärkte sind im Allgemeinen immer gut besucht und das kann Gedränge oder lange Schlagen bedeuten. Etwas Geduld und hoffentlich keine Platzangst gehört zu einem Besuch dazu
  • bloß nicht zu tief in den Glühweinbecher schauen! Die Anziehung ist groß, das Verlangen nach einem wärmenden Getränk auch. Nichts spricht dagegen. Doch Obacht! Niemand mag ein Date, dass sich nur noch brabbelnd artikulieren kann
  • Viele Menschen, viel Ablenkung. Du musst es dir vorrechnen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit während eures Besuches auf andere Bekannte, Freunde (am schlimmsten vielleicht sogar die Familie!) zu treffen? Und wie peinlich wäre das? Oder wie sehr könnte es euch beide vom eigentlichen Vorhaben ablenken? Was, wenn der oder die Ex von dir oder deinem Date plötzlich auftaucht? Eine bizarre Vorstellung? Vielleicht. Aber doch möglich

Wir wünschen euch viel Spaß beim Kennenlernen und eine wundervolle Adventszeit.

5 Sätze, die IHN in den Wahnsinn treiben

Im letzten Beitrag haben wir die 5 meist gehassten Sätze aufgezählt, die sie auf die Palme bringen. Darunter waren einige Klassiker, aber vielleicht auch ein paar Denkantstöße, über die er noch gar nicht so recht nachgedacht hatte. Heute also die Retourkutsche, in der wir aufklären, was ihn wirklich bewegt oder in diesem Fall aufregt. Here we go! (und wie immer der Hinweis: dieser Text wurde mit einem zwinkernden Auge geschrieben)

5 No Go-Sätze, die er nicht zu hören bekommen will

Zockst du schon wieder? – Sofern der Computer läuft, die Finger eilig über bestimmte Tastenkombinationen jagen und seltsam gemurmelte Kommandos ins Head-Set gesprochen werden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Erwarte als Leidgeprüfte also auf diese eher passiv-aggressive Frage keine befriedigende Antwort.

Du könntest dir ruhig mal eine neue Hose kaufen. Männer hassen einkaufen. Sofern es nicht mit ihrem Hobby oder Interessen zu tun hat. Lebensmittel, Deko, Möbel, vor allem Klamotten – diese Form des Einkaufes ist ein Gräuel für sie. Da stört ein klitzekleines Loch in der Jeans doch nicht, besonders an Regionen, die ein anderes Kleidungsstück noch gut und gerne die nächsten Monate verdecken kann.

Möchtest du mir beim Abwasch helfen? – Nein. Möchte er nicht. Es klingt als hätte er eine Wahl, aber – sind wir ehrlich – die hat er nicht. Also die Frage lieber direkt formulieren und gar nicht erst um den heißen Brei herumreden.

Du hast noch Kontakt zu deiner Ex? –  Ein Satz, der oft Augenrollen verursacht. Da ist nichts (mehr), nur Freunde, es ist lange aus – all diese Rechtfertigungen führen dazu, dass er sich in die Ecke gedrängt fühlt. Eine Situation, die man(n) gar nicht gern erträgt.

Dein Handy lag hier zufällig herum – Wonach klingt das? Richtig – nach Streit. Die „besten“ Streits beginnen oft mit solchen Sätzen. Denn meist bleibt es nicht nur bei der einfachen Festellung, sondern ein weiteres Ereignis gesellt sich dazu: Zufällig war da diese SMS, zufällig dieses Foto im Speicher, zufällig die letzte angewählte Nummer eine unbekannte sie … Dieser Satz hat Zündstoff, selbst wenn er sich keines Vergehens schuldig gemacht hat. Denn dann muss er sich wiederum fragen, warum sie ihm nicht vertraut. Egal in welche Richtung sich dieser Satz entwickelt, er riecht definitiv nach Ärger.

Was meint ihr? Stimmt ihr unserer Top 5 zu oder fehlt eurer Meinung nach etwas Essentielles?

 

5 Sätze, die SIE zur Raserei bringt

Eines der wichtigsten Elemente der zwischenmenschlichen Beziehung, ist gleichzeitig auch das mit dem größten Minenfeld: Die Kommunikation zwischen Paaren. Ob nun mündlich oder schriftlich – sie kann dazu dienen sich einander näher zu kommen, die Beziehung zu festigen, Liebe zu bekunden und Vertrauen zu schaffen. Aber, sie kann auch das genaue Gegenteil bewirken: Ein falsches Wort, ein noch falscherer Satz, und die Stimmung zwischen den Partnern ist dahin.

Heute wollen wir uns auf die schlimmsten Satz-Patzer konzentrieren, die der PartnerIN sofort die Zornesröte ins Gesicht steigen lässt. Interessant dabei ist, dass die Liste – und die damit erwähnten Befindlichkeiten – kaum einer Mode unterworfen sind. Was früher galt, gilt auch heute noch.

(Vorsicht Ironie!)

Deine Freundin suchte stundenlang im Kleiderschrank nach dem passenden Outfit und du reagierst mit: „Willst du wirklich das anziehen?“ 

Bei schlechter Laune der Partnerin ist es vollkommen legitim, sie nach möglichen biologischen Ursachen zu befragen: „Was, hast du deine Tage?“ 

Stirnrunzelnd zu kommentieren, dass sie sich den dritten Nachschlag auf den Teller tut?: „Bist du immer noch hungrig?“ – Nicht so gut.

Auch das Kaufverhalten der Partnerin bietet sich immer für einen verbalen Ausrutscher an: „Ich glaube du bist kaufsüchtig.“

Die Mutter aller Fettnäpfchen: „Du bist wie deine Mutter.“ beinhalten auch immer einen gewissen Zündstoff.

Klassiker, alle samt, aber eben noch immer aktuell. Findet ihr nicht? Im nächsten Beitrag drehen wir den Spieß einmal um und beschäftigen uns mit den schlimmsten kommunikativen Ausrutschern der Partnerinnen und deren Wirkung auf ihre Lieben.

Also, immer schön nach Fettnäpfchen Ausschau halten!

Jahreswechsel für die Liebe

Es lässt sich dieser Tage kaum verleugnen: Der Herbst ist da. Die Blätter färben sich und die ersten fallen bereits ab: Ein Jahreswechsel steht an. So auch was die Liebe und die Suche danach angeht. Denn auch für nun ausgemachte Dates ändert sich einiges, vor allem was die Wahl der Location angeht.

Sommer, Sonne, Sonnenschein adé!

Ein goldener Herbst ist etwas Wundervolles. Die Farben, die Gerüche, die gute Luft – aber zum Herbst gehört eben auch nasskaltes Wetter, was ein Date in freier Natur nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich macht. Natürlich geht eine Verabredung auch in Gummistiefeln und mit Regenschirm – aber gemütlich wird’s dadurch sicher nicht ganz so einfach. Es müssen also Alternativen her. Wir wollen euch heute ein paar Location-Tipps für den Herbst mit auf den Weg geben:

Geht immer: Der Restaurantbesuch. Viele entscheiden sich (besonders beim ersten Date) für den Klassiker. Gutes Essen, seichte Musik, etwas Wein – der Grundstein für ein erfolgreiches Kennenlernen klingt so einfach wie lecker. Hier hat man es warm und gemütlich, so dass man sich ausgiebig beschnuppern kann und dabei die Gaumenfreude bedienen kann.

Auch auf der Liste: Das Kino. Ja, zugegeben, nicht gerade originell, dennoch von Vielen immer wieder ganz oben auf der Liste. ABER: So gut eine Verabredung zu einem guten Film klingen mag, zum Kennenlernen eignet sich ein Kinobesuch eher weniger. Beim ersten Date geht es darum einander kennenzulernen, dazu bedarf es einer Gesprächsatmosphäre, die im Kino selten toleriert wird. Kennt man sich schon etwas besser ist Kino aber nach wie vor eine gute Wahl!

Indoor-Aktivitäten. Kletter, Kartfahren, Sport, Schwimmen – alles Möglichkeiten, die auch bei schlechtem Wetter zur Verfügung stehen. Man verbringt gemeinsam Zeit, schafft gemeinsame Erlebnisse und sichert sich damit den perfekten Nährboden für ein tieferes Interesse aneinander. Allerdings: Viele dieser Aktivitäten findet man meist nur in urbaner Umgebung, für eine Landpartie muss man da schon etwas kreativer sein.

Outdoor-Aktivitäten. Aber auch im Herbst gibt es sie natürlich – die Möglichkeiten sich im Freien zu treffen. Spielt das Wetter mit, hat auch der Herbst seine schönen Seiten. Pilze sammeln, Blätterhaufen durcheinanderwirbeln, Herbstmärkte besuchen – all das macht das Flirten in der 3. Jahreszeit zu einem Highlight.

Kleiner Tipp: Schaut doch mal in eure lokalen Eventkalender. Den gibt’s in den örtlichen Zeitungen oder auch im Web für eure Region. Vielleicht findet ihr so etwas, auf das ihr beide euch einigen könnt und was euren Interessen am ehesten entspricht.

Ghosting – Schlussmachen ohne Schluss zu machen

Du hältst Schlussmachen per SMS/Email/Twitter/Facebook für die feigste Art jemandem zu sagen, dass es „aus“ ist? Wir halten dagegen und behaupten dass es eine noch weitaus niederträchtigere Trennungs-Methode gibt: Das sogenannte „Ghosting“. Was sich dahinter verbirgt, erfährst du im nachstehenden Beitrag.

Ghosting – keine Nachricht von Sam

„Ghosting“, was frei übersetzt „zum Geist werden“ bedeutet, beschreibt den Trennungsumstand, wenn sich ein Partner vom anderen löst, ohne diesen tatsächlich über die Trennung in Kenntnis zu setzen. Keine „Es ist aus.“-SMS, kein Anruf, kein Brief und erst recht kein klärendes Gespräch. Eine Beziehung, die sich ausschleicht, indem einer von beiden buchstäblich unsichtbar wird, also zum Geist mutiert. Die Symptome sind schnell ausgemacht: Die Trennung erfolgt quasi von jetzt auf eben, der Andere ist nicht mehr zu erreichen oder ignoriert hartnäckig jeden Kontaktversuch, trifft man ihn doch an, versucht er so schnell wie möglich zu entkommen. Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, kann er auch ganz schnell die Biege machen oder weicht dem Trennungsgespräch mit allen Mitteln aus. Ein aktuelles Beispiel kann derzeit in der Welt der Prominenten beobachtet werden: So wird der Schauspielerin Charlize Theron vorgeworfen mit ihrem Partner von einem Jahr, dem Kollegen Sean Penn, genau dieses Schema abgezogen zu haben. Gerade noch sah man sie gemeinsam auf dem roten Teppich und keine 3 Tage später war alles aus. Und das, wenn man dem Umfeld glauben darf, mit der Methode des „Ghosting“ – Theron soll sich einfach nicht mehr bei Penn gemeldet haben.

Besonders perfide ist, dass der zurückgelassene Partner völlig ahnungslos bleibt und nicht die Chance bekommt, die Gründe für die Trennung zu erfahren. Das nagt dann nicht nur am Selbstbewusstsein, sondern prägt sich schwer wieder löschbar in die Gefühlswelt ein. „Ghosting“ ist ein Trennungsschock auf Raten, der seine tatsächliche Wirkung portionsweise entfaltet, dafür aber umso nachhaltiger bleibt.

Klingt fies? Ist es auch! Dann lieber doch die gute alte Schlussmach-SMS.

Das Coming-Out als Fotoprojekt

Wie schwer es tatsächlich ist sich den eigenen Eltern gegenüber seiner Homosexualität zu bekennen kann vermutlich nur jemand beurteilten, der genau in so einer Situation ist oder war. Doch das Fotoprojekt der Fotografin Paola Paredes lässt zumindest erahnen welche geballte Emotionslast dahinter steckt.

Paredes, selbst homosexuell, stand genau vor diesem Ereignis: Das Coming-out vor der Familie. Im christlichen Ecuador als gesellschaftliche Kulisse, geschieht dies zusätzlich noch unter besonders strengen Moralvorstellungen. Dennoch wagte die Künstlerin den Schritt und weihte ihre Eltern, im Beisein ihrer Schwestern, in das lange gehütete Geheimnis ein. Alle fünf Sekunden machte der Fotoapparat „Klick“ und zeichnete dabei einen intimen Moment einer Familie auf, der alle Mitglieder in eine emotionale Achterbahn stürzte.

Später, so sagten die Beteiligten aus, war es das Klärende, dass sich im Dunst des Dramas abzeichnete, was die Erlösung brachte. Das darauffolgende Gespräch – die Beichte darüber, wie schwer es Paredes in ihrer Jugend fiel sich selbst zu akzeptieren und schließlich die Anteilnahme ihrer Eltern, die sich darüber nicht bewusst waren – schuf ein neues Band, das die Familie nach dieser sehr zerrissenen Situation noch enger zusammenschweißte.

Paredes lässt uns Zuschauer sein, sie gibt einen Einblick in eine Welt, die noch heute für Viele zum Alltag gehört: Die Angst vor dem Coming-Out und die Reaktionen der Familie und Freunde.

Das eigene Kind zu aktzeptieren wie es ist – wenn das der Nebentenor dieses Fotoprojektes – das sie „unveiled“ (unverhüllt) nennt – war, und wenn es auch nur ein Elternpaar/-teil in der gleichen Situation erreicht und berührt, dann hat Paola Paredes Mut viel für die Akzeptanz Homosexueller, vor allem in ihrer Heimat, geleistet.

Hier findet ihr einen Link zur Fotogalerie: http://www.stern.de/familie/beziehung/coming-out-in-ecuador—bei-den-katholischen-eltern-6391770.html#mg-1_1440414493634

Kleine Geste, große Wirkung

Beim Flirten kommt es auf mehr an als auf den richtigen Satz zur richtigen Zeit. Vieles läuft nonverbal ab – über Mimik, Gestik und Zeichensprache. Doch auch das will gelernt sein. Worauf es besonderes ankommt, wollen wir heute analysieren.

Nicht immer ist das Wort, das erste was man miteinander austauscht. Viel öfter ist es ein Blick, beim Online-Flirten ist es sogar „nur“ ein Foto, was über Sympatie und Interesse auslöst. Noch wichtiger ist das Nonverbale aber im direkten Auge zu Auge-Kontakt. Im Club zum Beispiel: laute Musik, kaum Rückzugsmöglichkeiten und trotzdem noch immer ein beliebter Ort zum Suchen und Finden. Hier läuft viel über Zeichengebung und Mimik. Nicht alles muss sprachlich artikuliert werden, doch auch hier spielt das Timing eine große Rolle. Man muss herausfinden, wie man den Anderen „anteasert“, sich ihm also interessant macht. Eine Einladung zu einem Drink? Ein gemeinsamer Tanz? – Nichts davon muss ausgesprochen werden, eine Geste sagt oft mehr als tausend Worte. Und wer freut sich nicht über ein spendiertes Getränk?

Oft sind es auch Distanzen, die uns dazu „zwingen“ auf Zeichen- und Körpersprache zurückzugreifen. Wenn wir jemand Interessantes erblicken, der aber zu weit entfernt steht, ist das sicherste Mittel, auf das man zurückgreifen kann, immer noch ein einladendes Lächeln – ein absoluter Eisbrecher, nichts wirkt aufgeschlossener diese freundlich-gesinnte Mimik.

Und nicht selten kommt noch eine Sprachbarriere dazu. Gerade beim Urlaubsflirt in weite Länder kommt es darauf an auch nichtsprachlich zu überzeugen. Nicht immer sprechen beide die gleiche Sprache oder finden zumindest einen gemeinsamen Sprachnenner – auch hier kann das Meiste ins Nonverbale übersetzt werden. Mit „Händen- und Füßen“ argumentieren ist ein geflügeltes Sprichwort. Nicht umsonst wird es auch heute noch oft so praktiziert.

Du siehst: Es ist nicht schlimm, wenn einem mal die Worte fehlen. Es gibt tausend Wege einen anderen Menschen für sich einzunehmen. Alles was man dazu braucht ist ein kleines Kännchen Mut 🙂