Kategorie-Archiv: Gefühlschaos

Vorsicht – Lückenbüßeralarm!

Der neue Flirt ist an sich perfekt: Witzig, attraktiv, aufmerksam und Schmetterlinge im Bauch sind auch dabei. Es könnte alles so schön sein, doch es gibt ein paar Warnsignale, die verraten: Irgendetwas stimmt hier nicht. Welche Warnsignale wir meinen, und was sie bedeuten, verraten wir euch hier:

Der/die/das Ex

Dir fällt auf das dein Neuer/deine Neue immer wieder auf das Thema „ExfreundIn“ kommt? Obwohl er/sie völlig davon überzeugt ist, dass das Kapitel mit dem/der/das Ex abgeschlossen ist, hast du das Gefühl, dass es noch sehr gegenwärtig scheint? Auch die Trennung ist noch gar nicht so lange her? – Dann ist dein komisches Gefühl vermutlich gar nicht so unbegründet.

Lückenbüßer zu sein, ist eine undankbare Funktion. Meist überstehen solche „Beziehungen“ keinen längeren Zeitraum. Lückenbüßer sind, ob bewusst oder unbewusst, oft nur das Mittel, um über die alte Beziehung hinwegzukommen. Sie lenken vom Schmerz ab und geben neues Selbstvertrauen. Doch leider profitiert da vor allem derjenige, der noch mit der letzten Beziehung hadert. Ist dieser durch diese neue Liebschaft gesundet nimmt er nicht selten reißaus. Zusehr erinnert die Neue/der Neue an den/die Alte/n. Oder auch genau umgekehrt: Musste der Lückenbüßer das komplette Gegenteil vom Ex sein, so kommt vielleicht jetzt die Erkenntnis, dass man ja eigentlich überhaupt nicht zusammenpasst. Auch oft fällt dann der Satz:“Ich kann mich einfach noch nicht auf eine neue Beziehung einlassen“ oder „Es ist noch zu früh für was Neues.“

Unbedingt sollte man auf solche Warnsignale beim Kennenlernen achten. Was haltet ihr von Lückenbüßern?

Gibt es Liebe auf den ersten Blick?

Liebe auf den ersten Blick?

Liebe auf den ersten Blick?

Ein Mythos, gemacht wie für einen kitschigen Film: Die Liebe auf den ersten Blick. Oder steckt doch mehr dahinter? Kann man sich innerhalb eines Augenblickes in einen anderen Menschen verlieben?

Die einen sagen ja. Die anderen bezweifeln es. Klar ist jedoch, dass der erste Augenblick entscheidend für die Frage nach Anziehung/Interesse am Anderen ist. Zwar zählen innere Werte langfristig mehr als der bloße Anblick. Doch wie so häufig, ist der erste Moment der entscheidendste. Er entscheidet über Sympatie oder Desinteresse. Über das, was wir als schön oder unattraktiv empfinden. Niemand kann sich dieser schonungslosen Jury dieses magischen Momentes entziehen. Doch entscheidet dieser eine Augenblick über unser Liebesglück? Sagt er mehr aus als eine einfache Momentaufnahme? Ist er eine Prophezeiung unserer Zukunft? Was geschieht mit uns in diesem Moment, wenn wir den/die Richtige(n) erblicken?

„Es ist, was es ist“, meint der Lyriker Erich Fried über die Liebe. Doch wie seht ihr das? Glaubt ihr an die Liebe auf den ersten Blick?

Gibt es "Liebe auf den ersten Blick"?

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Fake-Freundin, Fußballer-Edition

Die Diskussion um das Outing des ehemaligen Profi-Fußballers Thomas Hitzlsperger hat ein delikates Thema zu Tage gefördert: Die Sache mit der Alibi-Freundin, oder dem eher negativ behafteten Synonym „Fake-Freundin“.

Der Fußball-Guru Günter Netzer drückte die Problematik folgendermaßen aus: „Homosexualität ist heutzutage noch immer nicht gänzlich in unserer Gesellschaft angekommen. Und Fußball ist da nochmal ein ganz anderes Feld.“ – Was er damit meint, wird deutlich, wenn man sich die Situation in den Fußball(fan)clubs oder schlicht im Stadion ansieht: Ein Gefilde, dass vor Testosteron quasi strotzt. Und das ist es, dass viele Homophobiker Homosexuellen absprechen: Männlichkeit. Dabei zeichnet sich dieser Job auf dem Fußballfeld doch durch typisch männliche Klischees Atribute aus. Hier bolzen noch echte Kerle – zumindest wird das, von denen, die für die Leidenschaft „Fußball“ brennen, suggeriert.

Man stelle sich die Probleme vor, die sich einem geouteten Fußballer in den Karriere-Weg legen. Eine große Meinung ist: Homosexualität und Fußball passen nicht zusammen. Was anderes also bleibt den Spielern übrig, als ihre sexuelle Orientierung geheim zu halten? Aber kann das auf Dauer funktionieren, geschweige denn gut sein? Und wann werden erste Gerüchte gestreut, wenn ein erfolgreicher Fußballer nach Jahren immer noch keine representative WAG („Wifes and Girlfriends“, typische Bezeichnung von Spielerfrauen in England) vorzeigen kann? Er kommt in Erklärungsnot. Und die Suchmaschinen füllen ihre Suchfelder mit den Vermutungen „Fußballer XYZ schwul?“

Hier kommt die Alibifreundin ins (Fußball)Spiel. Sie dient dazu, den Schein zu wahren und solche Gerüchte erst gar nicht aufkommen zu lassen. Gelten diese doch gemeinhin als Karrierekiller. Sponsoren, lukrative Clubs springen, so zeigt die Erfahrung bekannter Beispiele, schnell von Bord. Und so kommt immer mehr ans Tageslicht vom Geschäft der Fake Freundin. Ganze Agenturen beschäftigen sich scheinbar mit der Vermittlung dieser GeheimniswahrerInnen. Engagierte oder ehemalige Fake Freundinnen melden sich nur unerkannt, verborgen hinter einer Schattenwand. Zum Schutze ihrer Klienten. Alles bleibt im nebulösen Dunst, niemand traut sich aus der Deckung, jeder fürchtet die Konsequenzen. Und viele machen daraus ein Geschäft – ein erschreckender Blick hinter die Kulissen, der sich uns darbietet.

Wochenendliebe

Mit großen Schritten nähert sich das Wochenende. Und viele Herzen schlagen heute besonders hoch. Gemeint sind all die Paare, die eine Wochenendbeziehung führen. Nach Feierabend steigen sie in Autos, Züge, manchmal sogar Flugzeuge um ihren Lieben nah zu sein. Die Beschränkung auf 2 ganze Tage in der Woche ist eine große Belastung für die Beziehung und nicht selten scheitert sie auch daran. Viele sehen darin aber auch den besonderen Reiz, den ihre Liebe ausmacht.

Freitagnachmittag ist die Rush-Hour besonders ausgeprägt. Das Wochenende lockt. Und vor allem die Wochenendbeziehungen streben danach, endlich in den Armen ihres Partners zu liegen. Eine ganze Woche, manchmal sogar länger, haben sie auf diesen Moment gewartet. Endlich Paar sein, endlich gemeinsam etwas unternehmen, endlich Zärtlichkeiten austauschen können. Viele versuchen dann möglichst viel in diese kurze Zeit zu pressen, um dann unter der Woche von dem Erlebten zu zehren. Stressig wird es dann, wenn man zudem eigentlich auch sein Bedürfnis befriedigen will, sich von der arbeitsreichen Woche zu erholen. Auch müssen der Pendler und der Daheimgebliebene sich immer wieder aufeinander einstellen. Da kommt neben aller Vorfreude auch schnell mal der große Frust auf.

Viele Paare, besonders, die die dieses Beziehungsmodell über eine längere Zeitspanne führen, genießen aber auch die Vorteile einer Wochenendbeziehung. „Strohwitwe(r)“ sein hat eben auch seine Reize. Man genießt eine gewisse Freiheit, gerade unter der Woche ohne Partner. Die Vorfreude belebt die Beziehung immer wieder aufs Neue; macht sie sozusagen intensiver. Gemeinsame Zeit wird meist sinnvoller, gemeinschaftlicher genutzt.

Doch um eine glückliche (Wochenend)Beziehung zu führen, gehört immer auch eine große Portion Vertrauen. Was macht der Andere in der Abwesenheit des Partners? Möglichkeiten zum Betrug gibt es viele. Besonders als Pendler-Partner, bieten sich viele Versuchungen. Doch ohne Vertrauen geht es nicht. Und so bleibt die Wochenendbeziehung ein spannendes, manchmal frustrierendes aber eben auch intensives Partnerschaftsmodell.

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Fremdgeher geschickt überführen

Fremdgeher?Du hast den Verdacht, dein Partner/deine Partnerin betrügt dich? Und du willst Gewissheit? Nun, es gibt genau 2 Varianten, um das herauszufinden: Eine gute und eine schlechte Variante. Dieser Beitrag soll dir dabei helfen, wie du schlau und geschickt herausfinden kannst, ob du bereits betrogen wurdest:

Zunächst wollen wir ganz kurz erläutern, was zu der schlechten Variante gehört. Wenn du diese präferierst, dann besorg dir einen Trenchcoat und eine dunkle Sonnenbrille und verfolge deinen Partner am besten auf Schritt und Tritt. Spring in ein Taxi und rufe dem Fahrer zu:“Verfolgen Sie das Auto da vorne!“. Oder aber du befragst deinen gerade nach Hause kommenden Partner, wo er denn jetzt so spät herkommt und konfrontierst ihn direkt mit deinem Verdacht:“Du hast eine Andere/einen Anderen, stimmt’s?“

Die Diskussion wäre schnell beendet, oder schlimmer noch: sie eskaliert und du bist nachher genauso schlau wie vorher. Daher raten wir: Stell dein „Verhör“ geschickt an. Den gerade Heimkommenden kannst du freilich fragen, wo er/sie denn herkommt und das du auf ihn/sie gewartet hast. Die Ausrede schluckst du erstmal glaubhaft. Jetzt beginne mit dem gezielten Nachfragen. Es kommt aufs Detail an! Denn der Fremdgeher hat sich zwar eine Story überlegt, aber die ist meist sehr oberflächlich und kann bei genauerem Nachfragen zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Wart’s nur ab!

Angenommen du bekommst die Ausrede „Ich war mit nem neuen Arbreitskollegen noch was essen.“ aufgetischt. Versuch möglichst gelassen zu bleiben und tue so, als würde es dich nur nebensächlich interessieren. Mach nebenbei den Abwasch oder sortier die DVD-Sammlung. Zeig auf keinen Fall übersteigertes Interesse an dieser Verabredung. Deine beiläufige Antwort kann also lauten:“Achso. Wo wart ihr denn?“. Ist er/sie so einfältig und nennt dann auch noch einen Platz den du kennst, hast du alle Trümpfe in der Hand. Punkte mit Detailwissen. War da eine Baustelle davor? Parkplatzsituation? Mottoabend beachtet? Irgendetwas, das ihn/sie in die Falle lockt. Frage mehr zum genannten Kollegen. Wie heißt er? Wie alt? Frage deshalb, weil du ja jemanden passendes für deine Singlefreundin/Singlefreund suchst. Der Fake-Kollege ist vergeben? Prima! Nächstes Mal dann ein 4er-Date, ja?

– Du siehst: Es ist gar nicht so schwer, jemanden in die Enge zu treiben. Und erfahrungsgemäß verwendet der Fremdgeher nicht zu viel Tiefe in seine Ausrede. Er kann schnell entlarvt werden, kratzt man nur etwas an der Oberfläche. Der Rest ist Gefühlsache. Auch wenn er/sie nicht gänzlich den Verrat zugibt, wirst du auf diese Weise doch erfahren, ob er/sie dich angelogen hat.

Gewusst wie!

3. Herausforderung: Baby an Bord!

Gezählt sind die Tage, die man faul im Bett verbringen konnte. Gab es bisher nur die Frage: „Wie vertreiben wir uns die Zeit?“, so stellt man sich nun, als Eltern, die Frage „Wo bleibt nur die Zeit?“. Ein Tag hat 24 Stunden. Und spätestens mit Kind, wird einem bewusst, was das eigentlich bedeutet. Keine einfache Zeit für ein Paar. Besonders die ersten Wochen und Monate sind eine Zeit der Umstellung. Warum, wieso, weshalb? – Hier entlang. Weiterlesen

1. Herausforderung: Ein gemeinsamer Alltag

Die Entscheidung darüber, ob man als Paar zusammenziehen will, ist heutzutage meist der erste große Schritt in einer Beziehung. Dabei geschieht dieser Lebensabschnitt zu sehr unterschiedlichen Zeiten: Bei einigen dauert es nur ein paar Tage, andere leben jahrelang getrennt. In beiden Fällen ist aber eines sicher – Es bleibt alles anders. Weiterlesen