Das Geschenke-Dilemma

Pünktlich zur Besinnlichkeit kommt auch die Frage „Was schenke ich meinem Freund/meiner Freundin bloß?“. Verbringt man das Weihnachtsfest als Paar, kann diese Frage durchaus eine stress- und schweißtreibende Angelegenheit bedeuten. Die Wahl des richtigen Geschenkes fällt nicht jedem leicht. Es ist natürlich von Vorteil wenn der Partner schon konkrete Wünsche äußert, muss aber nicht bedeuten, dass damit alles in Sack und Tüten ist. Was beim Schenken zu beachten ist, haben wir heute einmal zusammengefasst.

Ein strahlendes Lächeln beim Geschenkeauspacken ist wohl für jeden Schenker die höchste Erfüllung. Aber tun es bei Mama und Papa noch Kochbücher und Socken (Achtung Sarkasmus), muss man sich beim/bei der Angebeteten schon mehr ins Zeug legen. Nun ist da aber leider oft guter Rat teuer. Euer Glück, dass ihr aufmerksamen Leser auf diesen Artikel gestoßen seid! Wir klären die wichtigsten Fragen rund um das ultimative Weihnachtsgeschenk für den Liebsten/ die Liebste.

Eine Frage des Preises

Wie teuer darf/soll/muss ein Geschenk sein? Das muss natürlich von Fall zu Fall entschieden werden. Dennoch gibt es auch hier einige Grundsätzlichkeiten, die es zu beachten gilt. Die Regel ist: Je frischer die Beziehung ist, desto „kleiner“ sollte das Geschenk ausfallen. Denn man beachte den Effekt der „Steigerung“. Mit jedem weitern Beziehungsjahr steigt erwiesenermaßen auch die Wertigkeit des Geschenkes, ehe es sich (meist auf einem exorbitant hohen Level), einpendelt. Oft, nicht immer, ist die Wertigkeit auch an den Preis gebunden. Steigt man also beim ersten gemeinsamen Weihnachten mit einem gesponsorten Urlaub ein, könnte das Ganze im nächsten Jahr immensen Geschenkedruck aufbauen. Vorteil einer frischen Beziehung: Die Ideenvielfalt ist am Beginn die höchste.

Geschenke-Armageddon

Und ja, es gibt sie jedes Jahr: Geschenke, die niemand sehen will. Eine kürzlich durchgeführte Studie, hat die absoluten No Gos unter den Geschenken ermittelt. Hier die „Favoriten“:

  • Sportgeräte jeder Art
  • Kosmetika
  • Küchenutensilien
  • Gutscheine
  • Werkzeug
  • Deko

Ausgenommen sind dabei natürlich dargelegte Wünsche. Nichts spricht dagegen, der Frau eine Salatschleuder zu schenken, wenn sie sich diese ausdrücklich gewünscht hat.

Die Verpackung macht’s

Schon die Japaner wissen: Die Verpackung ist das eigentliche Geschenk. Sie zeigt dem Beschenkten, wie viel Mühe man sich für ihn gemacht hat und ist daher besonders wichtig. Leider jedoch wird dieser Punkt oft vernachlässigt. Es spricht nichts gegen ein völlig krumm- und schiefgewickeltes Paket, welches mehr aus Klebestreifen als aus Geschenkpapier besteht. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, es mit eigenen Händen einzupacken. Soviel Zeit muss sein. Selbst völlige Talentfreiheit rechtfertigt nicht die Inanspruchnahme von professionellen Geschenkeeinpackern. Also: Ran an den Speck!

Wir wünschen eine glückliche Bescherung.

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