Das perfekte Weihnachtsgeschenk für Verliebte

3 Tage vor dem Fest steigt bei nicht wenigen die Panik, denn wie immer kommt Weihnachten viel zu überraschend und was fehlt ist noch das passende Geschenk für den oder die Partner/in. Wenn nicht jetzt -wann dann? Aber was ist das richtige Geschenk? Wie viel soll ausgegeben werden? Oder soll es am Ende doch etwas selbstgemachtes sein; etwas, dass vom Herzen kommt? Fragen über Fragen – wir wollen ein bisschen Hilfestellung leisten.

Je frischer die Beziehung, desto einfach die Geschenkefrage?

Wohl dem, der frisch verliebt ist. Denn ihm stehen noch ziemlich viele Geschenketüren offen. Man schwebt noch gemeinsam auf Wolke 7, die Interessen des Anderen werden ausgelotet und sind noch frisch in Erinnerung – und überhaupt wurde überhaupt noch nicht, oder wenig, aus diesem reichhaltigen Fundus geschöpft. Die Ideenfülle scheint exorbitant hoch. Doch schnell stellt sich die Frage: Wie viel „darf“ das Geschenk kosten? -Nun, bestenfalls hat man sich mit der oder dem Liebsten hierzu abgesprochen und ein klares Budget aufgestellt. Ist dem nicht so, sollte man sich daran orientieren, was man bereit ist zu geben. Oder man misst es daran, wie stark der Herzenswunsch des Anderen ist. Eine Konzertkarte? Ein Kurztripp? Oder einfach eine süße Nettigkeit? – Alles ist möglich, doch ganz sicher ist das: Man sollte sich unter keinen Umständen in finanzielle Nöte bringen. Das ist weder Sinn des Schenkens, noch wird der oder die Angebetete viel davon halten, wenn dafür der Kühlschrank vor Leere gähnt.

Doch auch in älteren Beziehungen, in denen die Reichhaltigkeit der Geschenkideen sich langsam zu erschöpfen scheint, gibt es immer noch ein paar Trümpfe, mit denen man aufwarten kann. Konservierte Erinnerungen in Form eines schönen Fotoalbums oder lang ersehnte – aber womöglich kostspielige – Herzenswünsche: Besonders in langlebigen Beziehungen ist hierfür Platz oder ein langfristiges Sparen darauf möglich.

In Zeiten des „Do it yourself“ ist die Beliebtheit von Selbstgemachten noch immer hoch im Kurs. Vielelicht spielt die eigenen Profession einem in die Hände: Schreiner, Maler, Bastelqueen – kreative Köpfe finden sicher einen passenden Ausdruck ihrer Liebe und können Schönes selbst herstellen; etwas, das jenseits von Gutscheinen und Co. liegt.

Doch wenn es nun alles nichts hilft und einfach keine Idee kommen will, sollte man nicht den Gang ins Fachgeschäft seiner Wahl scheuen. Viele Verkäufer sind heutzutage regelrechte Detektive und haben ein gutes Gespür für das Ansinnen ihrer Kunden. Ob nun bei Düften oder Büchern – man sollte sich unbedingt das Wissen des fachkundigen Personals zunutze machen.

Trotz allem aber – auch wenn Geschenke und das Besorgen selbiger zum Weihnachtsfest gehören – sollte man sich doch die Zeit der Besinnung auf das Wesentliche nehmen. Weihnachten ist das Fest der Liebe und dabei geht es eben nicht um das perfekte Geschenk sondern um die Aufmerksamkeit und die Dankbarkeit, die man dem anderen jeweils zukommen lässt. Denn das ist – nach allem – immer noch das wertvollste Geschenk.