Der deutsche Rentner und die junge Thai

Herzlich Willkommen, Klischee! Was können wir dich wunderbar im Fernsehen begutachten. Du zeigst uns all die verliebten und betagten Männer, die am anderen Ende der Welt nach der großen Liebe suchen. Und wir sehen in die Gesichter der schüchternen, blutjungen Frauen, die auf den wohlhabenden Herren aus Deutschland warten. Wahre oder Ware Liebe ist hier die Frage. Oder ist alles doch nur ein Klischee?

Letzte Chance vs. Vernunftliebe?

Gerade wieder ist im Fernsehen zu beobachten, wie heiratswillige Herren ins Ausland düsen um doch noch die Traumfrau fürs Leben zu finden. Bald schon wird das Finale der Sat1-Sendung „Auf Brautschau im Ausland“ ausgestrahlt. Und natürlich wird da kräftig mit dem Klischee gespielt, dass damenlose Herren, ihr Liebesglück, dass ihnen zuhause verwehrt bleibt, in der weiten Welt zu finden sei. So treffen wir auch Männer mit dicken Bierbäuchen, die die zarten und  zierlichen Damen aus Thailand mit ihrem Geld Charme überzeugen wollen. Nun, letztlich stellt dies wohl eine Win-Win-Situation dar. Aber ist das Liebe?

Leider ist der allgemeine Tonus der Gesellschaft da eindeutig: DAS kann keine echte Liebe sein. Und damit werden auch all die Beziehungen „verteufelt“, die tatsächlich aus purer Liebe entstanden sind. Nicht gerade einfach, sich da gegen die allgemein gültigen Vorurteile durchzusetzen. Kommt dann noch ein Altersunterschied dazu, ist es quasi unmöglich diesem vorherrschenden Bild zu entkommen.

Was meint ihr dazu? Ist das Klischee bestätigt oder kann unter diesen Umständen wahre Liebe entstehen?

Fotoquelle: © Christopher Meder – Fotolia.com

2 Gedanken zu „Der deutsche Rentner und die junge Thai

  1. helmut Becker

    das ist teilweise ein Klichee und teilweise wahr Liebe. Grubsätzlich sollte man von jedem Fall den Hintergrund kennen. Ist man in diesen Ländern in Urlaub, sollte man sich den Geflogenheiten der Bevölkerung anpassen und schon garnicht mit den Geldscheinen um sich werfen. Da entsteht nur ein Falsche Bild von dem Gast und dem Einheimischen.Sonst weckt man nur falsche Hoffnungen bei der Bevölkerung, die ja meist, wie bekannt ist, nicht so gut Finanziell gestellt ist.

    MfG Helmut becker

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