Der Mistelzweig

Wusstet ihr schon: Die Mistel – ein ballenförmiges Gewächs, dass auch hierzulande bekannt ist – wächst auf Bäumen und Sträuchern und gilt unter Botanikern als „Schmarotzer“. Es nistet sich in fremde Flora ein, wo es dann weiter mit eben dieser verwächst. Es gehört aber eben auch zu einem der beliebtesten Weihnachtsbräuche. Viele kennen den Brauch sich „unterm Mistelzweig zu küssen“.

Der Brauch stammt aus den USA und wird dort zumeist als weihnachtliche Tradition gelebt. Daher sieht man in vielen Haushalten in Nordamerika aufgehangene Mistelzweige, die einzig den Zweck haben, zwei Menschen – vornehmlich Verliebte – die sich darunter treffen zum küssen aufzufordern. Vermutlich ist dem Mistelzweig somit auch der eine oder andere Start einer neuen Liebe zu verdanken. Da vernachlässigst man doch gern, dass er nebenbei auch ein kleiner Baumparasit ist, oder?

Wie haltet ihr es mit der Tradition? Ist der Mistelzweig auch bei euch Bestandteil eines gelebten Weihnachtsbrauchs oder haltet ihr nicht viel von dem kleinen grünen Gewächs als Symbol der Verliebten?