Die käufliche Liebe

Und es gibt sie doch: Die Liebe, die man kaufen kann. Aber kann man in diesem Fall von Liebe sprechen? Kauft man sich wirklich Zuneigung und Gefühle? Nein. Wenn von käuflicher Liebe die Rede ist, dann nur im Fall von erotischer Liebe. Und ja: Der Unterschied zwischen der gekauften und der echten Liebe könnte größer nicht sein. Trotz allem ist das Gewerbe um die gekaufte Liebe immer noch ein gut laufendes.

Bordell, Rotlichtmeile, Puff, Freudenhaus – Viele Namen, ein Beruf, und viel Geschichte

Man spricht auch oft vom ältesten Gewerbe der Welt und doch hat Prostitution einen faden Beigeschmack. Dennoch hat sich dieser „Beruf“ deutlich gewandelt. Das einstige Dirndl ist heute Geschäftsfrau, mit Steuerkarte und Krankenversicherung. Klingt nicht gerade erotisch? – Trotzdem werden die Dienste der „Frau für gewisse Stunden“ immer noch reichlich in Anspruch genommen. Offizielle Zahlen gibt es natürlich nicht, man geht aber davon aus dass jeder 3. Mann bereits Erfahrungen damit gemacht hat.

Strafbar ist das Ausüben dieses Gewerbes heutzutage nur noch unter bestimmten Bedingungen. So darf dieses nicht überall und jederzeit ausgeübt werden. Seriösere Anbieter verstehen sich als sexuelle Dienstleister. Diese Dienstleistung klingt im Beamtendeutsch recht bieder und passt so gar nicht zu den Vorstellungen der Allgemeinheit. Tatsächlich jedoch erfuhr das Gewerbe in den letzten 20 Jahren einen enormen Wandeln. Die damit gewonnene Seriosität wirkt sich auch spürbar auf die gesellschaftliche Akzeptanz von Prostituierten aus. Das jedoch eher in den üblichen Ballungsgebieten. In den Köpfen der meisten Mitmenschen bleibt das verruchte Image bestehen.

Aber vielleicht ist es genau das, was (meist) Männer in die Hände einer bezahlten Frau treibt: Den Touch des Verbotenen und des Anrüchigen. Aber wenn es auch eher im Verborgenen geschieht, so ist den meisten Nutzern dennoch bewusst, dass diese Art der Liebe immer nur eine geschäftlich anmutende Beziehung bleibt.

Geld gegen Ware. Wa(h)re Liebe?

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