Eifersucht – wie viel ist „zuviel?“

Eifersucht„Ein bisschen Eifersucht hält die Beziehung frisch.“ – Diesen oder einen ähnlichen Satz hat sicher schon jeder mal gehört. Und fürwahr – was einem wichtig ist, dass will man nicht verlieren. Folglich verspüren wir in bestimmten Situationen dieses Feuer in uns, wenn wir glauben dass uns dieser Schatz genommen zu drohen scheint. Doch wann sprechen wir von „gesunder“ und „krankhafter“ Eifersucht? Wann geht es nicht mehr darum, dass was wir lieben bewahren zu wollen, sondern nur noch darum unser „Eigentum“ vor Anderen zu verteidigen?

Da wären dieses Klischee von den feurigen Spaniern und leidenschaftlichen Italienern – das Sinnbild der romantischen Eifersucht. Doch gleichzeitig sprechen wir auch von „rasender“ Eifersucht und zerstörerischer Wut. Während sich der eine oder andere die erste Version ein bisschen für die eigene Beziehung wünscht, zerbrechen an der zweiten Version viele Partnerschaften.

Wo ist also die Mitte?

Das ist wohl auch immer eine Frage des Freiraumes, den man dem Partner gewährt. Und natürlich auch eine des Vertrauens. Jemand der nicht vertrauen kann, neigt schneller zu ungestümter Leidenschaft – ein solche, an die die Beziehung zu kranken droht und ihr Gelingen ernsthaft in Gefahr bringt.

Doch ganz geht es eben auch nicht. Wo kein Funke ist, da ist auch kein Feuer. Soll heißen: Wenn es einem relativ egal ist, was der Partner mit Anderen wie, wo, wann macht sollte er sich die Frage gefallen lassen, wie viel ihm eigentlich an seiner Partnerschaft liegt.

Was sagt ihr dazu? Ist die gesunde Eifersucht die passende Würze für die Beziehung?

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