Fakten zum Thema Scamming

Aktuell  hört man in den Medien immer wieder vom Begriff  „Romance-Scamming“. Scamming heisst nichts anderes als „Betrügen / Vorgaukeln“. Über Wochen und Monate hinweg wird von den Tätern sehr glaubhaft die große Liebe vorgespielt . Eine starke emotionale Bindung oder sogar eine Abhängigkeit des Opfers vom Täter sind dabei das Ziel. Denn nur so ist die verliebte Person bereit, den abenteuerlichen Geschichten des Gegenübers zu glauben, und auf die Masche herein zu fallen.

Wie kann es dazu kommen?

Man lernt sich in sozialen Netzwerken kennen. Aus einem harmlosen Gespräch wird dann schnell ein Flirt. Und aus diesem wächst durch den intensiven Kontakt eine Art Vertrautheit heran. Nach einiger Zeit gibt der oder die angebliche Geliebte vor, beruflich in Westafrika zu sein. Aufgrund eines Unfalls oder anderer unerwarteter Vorfälle benötigten er oder sie dringend Geld.  Auch wenn die Liebe groß scheint, sollte das Geld auf keinen Fall überwiesen werden.

Scamming hat viele Gesichter!

Auch junge Mädchen werden in sozialen Netzwerken angeschrieben, und nach Interesse an einem Auslandsjahr als Au Pair gefragt. Die vermeindlichen Familien tauschen wochenlang Familienfotos und private Informationen aus, bis es dann zum Zwischenschalten der angeblichen Au Pair -Agentur kommt. Die Mädchen überweisen dann nicht unerhebliche Beträge an diese Agenturen, um Flugtickets und sonstige Formulare und Unterlagen zu erhalten. Nach dem erfolgreichen Geldtransfer bricht der Kontakt plötzlich ab, und die vertraute Familie verschwindet von der Bildfläche.

Wer steckt dahinter?

Die „Nigeria-Connection“ verschickt bereits seit Mitte der 80er Jahre Briefe, Faxe oder E-Mails, in denen der Empfänger aufgefordert wird, beim Transfer von Millionenbeträgen behilflich zu sein. Als Belohnung werden hohe Summen in Aussicht gestellt. Das „Romance-Scamming“ ist die neueste Masche der Betrüger.

Was kann ich tun?

Beim Verdacht einem solche Betrug aufgesessen zu sein, sollte man nicht zögern, und umgehend die nächste Polzeidienststelle aufsuchen. Denn nur so können wir diesem Vorgehen ein Ende bereiten! Alternativ sollte man auch den Webseitenbetreiber darüber in Kenntnis setzen, dass man einen Scammer hinter einem bestimmten Profil vermutet. Wie überall im Leben wäscht eine Hand die Andere. Deshalb zögert nicht, auch uns mitzuteilen, wenn ihr in eine zweifelhafte Unterhaltung verwickelt wurdet. Es wird alles vertraulich behandelt und nach bestem Gewissen geprüft.

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