Farbenlehre für Verliebte

FarbenlehreFarben spielen in unserem Alltag eine wichtige Rolle. So dienen sie uns nicht nur als Warn- oder Hinweis-Signale, sondern geben uns auch Auskunft über bestimmte Stimmungen oder Situationen. Mit gewissen Farben verbinden wir positive aber auch negative Gefühle und Erinnerungen. Und so ist uns erlaubt, mit der Antwort auf die Frage „Welche ist deine Lieblingsfarbe?“ einen kleinen Blick in die Seele des Anderen zu erhaschen.

Sage mir deine Lieblingsfarbe und ich sage dir wer du bist

Reduziert man jede Farbe auf ihre eigentliche Grundfarbe so erhält man als Resultat „schwarz“, „weiß“, „blau“, „gelb“ , „grün“ und „rot“. Im Laufe der Zeit wurden diesen Farben nach und nach immer mehr Bedeutungen zugeschrieben, welche auch heute noch nach Jahrhunderten gebräuchlich sind.

So sagt man der Farbe „schwarz“ nach, eher negative Gefühle widerzuspiegeln. „Schwarz“ steht in vielen gesellschaftlichen Kreisen als Zeichen für Trauer oder Bedrücktheit. Zumeist beschreibt sie eine betrübte Situation oder Stimmung, doch auch für Querdenken und Rebellion ist sie eine eindeutige Signalfarbe.

Weiß“ hingegen steht für Natürlichkeit oder Wahrhaftigkeit. Den Trägern der „weißen Weste“ sagt man nach, dass sie mit reinem Gewissen eine angeklagte Schuld von sich weisen können. Diese Farbe spiegelt zumeist positive Gefühle wider und steht somit im genauen Kontrast zur Farbe „schwarz“.

Die Farbe „blau“ soll Harmonie und Ruhe ausdrücken. Nicht umsonst spricht man daher vom „Blau-Machen“. Auf die meisten Menschen wirkt diese Farbe beruhigend und entspannend. Einen blauen Himmel empfinden wir beispielsweise als sehr angenehm.
Mit „gelb“ verbindet man meist das Gefühl des Neides oder auch der Gier. Doch auch diese Farbe weckt durchaus positive Gefühle in uns. Gelb ist eine sehr warme Farbe und wirkt auf viele Menschen stimmungshebend.

Auch „grün“ wird oft mit Neid in Verbindung gebracht. Dabei verbergen sich auch hinter dieser Farbe durchaus heilbringende Eigenschaften. So steht „grün“ nicht nur für die gesunde und lebendige Natur, sondern auch für Jugend. Woher sonst stammt die Redensart „Grün hinter den Ohren“? Damit wird ausgedrückt, dass es jemanden an (Lebens)Erfahrung mangelt, die er aufgrund seines jungen Alters noch nicht sammelt konnte.

Und schließlich ist da die Farbe „rot“. „Rot“, das steht für Leidenschaft und Emotionen aber auch für Gefahr. Für die meisten ist rot im Alltag eine Warn-Farbe. Nicht ohne Grund ist das Stopschild hauptsächlich in roter Farbe dargestellt. Doch „rot“ ist auch die Farbe der Liebe. Und somit auch eine warmherzige Farbe.

Teilt uns also unser Schwarm mit, welche seine/ ihre bevorzugte Farbe ist, lassen sich ganz subtil gewisse Charakterzüge erkennen. Ist diese Aussage dann stets auch ein Treffer? – Gewiss nicht. Natürlich kann man nicht anhand der Lieblingsfarbe einschätzen, um was für eine Art Mensch es sich handelt, aber eine leichte Tendenz lässt sich vielleicht doch davon ableiten.

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