Fortsetzung des Wochen-themas:“Außergewöhnliche Liebespaare“

Was letzte Woche angekündigt wurde, soll nun heute endlich fortgesetzt werden. Wir sind euch das Thema:“Außergewöhnliche Liebespaare“ schuldig. Wie versprochen, wollen wir dabei besonders 3 Typen von Liebespaaren nachgehen. Wir beginnen mit der „ménage à trois – Die Liebe zu 3“.

Wenn 3 sich lieben…

Die Vorstellung:

Eine Liebe zu 3 scheint besonders dem männlichen Geschlecht eine berauschende Idee zu sein. Besonders ausgeprägt ist dabei erotischen Aspekt. „Doppelt“ hält dann also besser? Natürlich hat das auf den ersten Blick sehr praktische Vorteile: Ist Partner 1 nicht verfügbar, hat man immer noch Partner 2, mit dem man sich austauschen, etwas unternehmen oder eben auch das eine oder andere Stelldichein  haben kann. Eine Gemeinschaft aus Liebenden? Schon mal gehört? In diesem Zusammenhang fällt vielleicht der Name „Rainer Langhans“. Der, der die berühmte Kommune I“ begründet hat. Also quasi die Liebe in einer bigamischen Gemeinschaft lebte. Das war zu Zeiten der 1960iger Jahre revolutionär und auch heute noch immer ein heiß diskutiertes Thema. Für Herrn Langhans ist sein „soziales Experiment“ offenbar erfolgreich – noch immer lebt er mit mehreren Frauen in einer Art Gemeinschaft zusammen.

Die Realität:

Doch einmal abgesehen von der außergewöhnlichen Figur des Rainer L., wie muss man sich eine Beziehung mit mehr als 2 Partner vorstellen? Rein organisatorisch, vor allem aber emotional? Kann man wirklich seine Liebe teilen und neben einem Partner einen 2. mit genau der gleichen Fülle an Liebe bedenken? Geraten die Beteiligten nicht irgendwann an eine Grenze, die sie nicht zu überschreiten wagen? Wie sehr wirkt sich der soziale Druck auf die Beteiligten aus? Was ist mit den Angehörigen? Wie verhält es sich, wenn die Partner Kinder miteinander haben?

Es gibt wohl mehr Fragen als Antworten auf diese ungewöhnliche Liebschaftsart. Wohl auch deshalb, weil sie recht selten gelebt wird. Und wenn, dann vermutlich nicht so offen wie es beim oben genannten Beispiel der Fall ist.  Doch spannend ist es allemal. Dreiecksbeziehungen sind auch heute noch immer wieder gern Gegenstand von Literatur, Musik und Film – Aus guten Gründen?

Fotoquelle: © markus_marb – Fotolia.com

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