Kann die Liebe wirklich sterben?

LiebespaarFakt ist: Liebe muss sich entwickeln. Ein Problem ist, dass die meisten Menschen niemals gelernt haben zu lieben. Viele glauben, romantische Gefühle wären Liebe. Jedoch steht Romantik am Anfang einer Beziehung. Aber erst die Liebe macht daraus eine (lebenslange) ernsthafte Sache. Also werft die rosarote Brille weg, und seht den wahren Menschen hinter der verklärten Fassade.

Wir alle brauchen Liebe. Aber nicht jeder definiert diesen Gefühlszustand gleich. Deshalb gibt es auch so viele unterschiedliche Auffassungen dazu, ob man fähig ist, auch Liebe zu geben. Unsere Liebe kann vergehen . Sie stirbt durch Vernachlässigung und mangelnder Aufmerksamkeit. Fehlen gemeinsame Interessen,gemeinsamen Ziele und Kommunikation, geht es auch mit den Liebesgefühlen bergab. Keine Beziehung kann überleben, wenn sich die Partner gegenseitig liebevolle Gesten, ein kleines Lächeln oder liebe Worte verwehren. Oder noch schlimmer – es nicht einmal bemerken, dass diese Dinge in der Beziehung fehlen.

Ich dachte, ich kenne Dich ?!

Viele Menschen denken, weil sie einige Charaktereigenschaften und Äusserlichkeiten am Partner toll finden, ist es automatisch Liebe. Was sonst sollte es sein? Die rosarote Brille verschleiert dabei den Blick aufs Wesentliche. Kaum ergeben sich nach einigen Monaten der Beziehung Differenzen, zum Bsp. durch verschiedene Meinungen oder Marotten des Partners, wird plötzlich an der Liebe gezweifelt. Ein Mann, der an der Figur seiner Freundin nur herum meckert, und sie zu einer Diät überredet, oder eine Frau, die ihrem Freund unbedingt beibringen will, wie man sich in der Öffentlichkeit zu benehmen hat, lieben ihren Partner nicht wirklich!

Mein Ich, Dein Ich

Viele Beziehungen scheitern, weil die Partner nicht dazu bereit sind, sich wirklich zu öffnen. Sie haben Angst, ihrem Partner Angriffsfläche zu bieten, wenn sie ihm die tiefsten Ängste und Wünsche anvertrauen. Wirkliche Liebe bedeutet aber, dass man mit dem anderen über seine innersten Gefühle sprechen kann. Ohne Wenn und Aber. Eine offene Kommunikation kann nur stattfinden, wenn man dem anderen vertraut.

Echte Männer weinen nicht!

Schon von Kindheit an wird kleinen Jungs eingetrichtert, dass echte Männer nicht weinen. Männer handeln schliesslich ,wenn sie ein Problem haben. Nur Memmen heulen und zeigen ihre Gefühle. Und wer will schon eine Memme sein? Dass das natürlich Unsinn ist, und automatisch über Kurz oder Lang zu Beziehungsproblemen führt, liegt auf der Hand. Frauen dürfen von Klein auf Gefühle zeigen. Weshalb sie nicht verstehen, warum der Partner ein vermeindlicher Gefühls-Eisklotz ist.

Ganz abgesehen davon, wie und ob jemand Gefühle zeigen kann, muss man auch die individuellen Bedürfnisse eines jeden erkennen. Nicht jeder schläft gern engumschlungen zusammen ein, oder schlendert Händchen haltend durch die Straßen. Wiederrum andere sehen das als absoluten Liebesbeweis an. Sie haben ein starkes Bedürfnis , ihre Gefühle durch Berührungen und zärtliche Worte offen zum Ausdruck zu bringen. Letzlich habe beide Gruppen Gefühle, und bringen diese auf ihre Art zum Ausdruck. Das zu erkennen, bedarf Erfahrung. Und diese Erfahrung zeigt, ob wirklich tiefe Liebesgefühle entstehen können.  

Ich kann nicht aus meiner Haut

Nicht alle Menschen können oder wollen sich dem Partner gegenüber liebevoll äussern. Dabei ist es nicht etwa so, dass sie nichts empfinden. Sie haben es nur nicht gelernt, Liebe spontan zu zeigen. Oft fürchten sie, etwas Falsches zu sagen oder ausgelacht zu werden. Sie werden verlegen, weichen aus und werden laut , weil sie nicht ausdrücken können, was sie eigentlich auf dem Herzen haben. Hier hilft nur absolutes Verständnis, und der Wille, dem anderen bei der Lockerung seiner Blockaden helfen zu wollen.

Fazit : Eine Beziehung funktioniert nicht von selbst. Man muss etwas dafür tun.

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