Mit gutem Vorsatz

Da ist es nun: das neue Jahr. Erst ein paar Tage jung und doch sind wir schon mittendrin. Was kann man von diesem 2016 erwarten? Was bleibt abzuwarten? Und wo bleibt eigentlich der Spaß?

Wenn du dir fürs neue Jahr vorgenommen haben solltest mehr Sport zu treiben, mehr Zeit mit den Freunden und der Familie zu verbringen oder endlich mit dem Rauchen aufzuhören – dann liegst du gut im Trend. Trend? Moment, sind das nicht immer dieselben 3 Vorsätze, die sich spätestens im Februar schon wieder in Luft auflösen? Ja und nein. Statistisch gesehen sind und bleiben Sport, Familie und Rauchen eben immer noch (und immer wieder) die beliebtesten Neujahrsvorsätze der Deutschen. Das ergab eine aktuelle Umfrage. Dass es den Vorsätzen am langen Atem fehlt ist allerdings auch nicht neu.

Also „new Year, new me“ oder was? Ungefähr genauso ungläubig wie auf die guten alten Top 3 der guten Vorsätze reagieren wir auf die gut gemeinten und doch so stumpf dahergesagten Motivationsslogans. „Dies wird dein Jahr!“, „dieses Jahr wird alles anders“ – wirklich? Da packen wir doch gleich noch ein weiteres, unliebsames Phrasenwort dazu: die kuschlige „Komfortzone“. Jene Ecke, aus der wir uns nur ungern und wenn nur widerwillig bewegen. Das gilt für den Sport, das Ändern von Lebensgewohnheiten oder dem womöglich dringend benötigten Neuanfang. Warum also nicht den Jahresstart genau dafür verwenden – raus aus der Komfortzone, Dinge ändern, an Dingen festhalten, die wirklich etwas zählen. Etwas blumiger: Seine Träume verwirklichen. Für nicht Wenige zählt dazu auch die Partnersuche. Die braucht neuen Schwung oder muss überhaupt erstmal in Gang gebracht werden? – Es heißt nicht umsonst „ins neue Jahr STARTEN“. Egal ob nun langsame Vorausfahrt oder mit Vollgas – eine jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Wir wünschen unseren Lesern für 2016 eine nie zur Neige gehende Neugier, eine gute Portion Mut und ganz viel Glück in der Liebe!