Paar-Klischee #1: Keine Zeit mehr

Es ist ein viel beobachtetes Phänomen: Kaum ist der beste Freund/ die beste Freundin in einer neuen Beziehung, scheint er/sie wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Plötzlich ist er/sie immer verplant, muss Verabredungen absagen – hat schlichtweg keine Zeit mehr. Ist dem wirklich so oder wird da vielleicht zu viel hineininterpretiert? Und wenn doch: Woher kommt das? Wir klären auf!

Auf die Probe gestellt

– Genau das trifft es. Eine Freundschaft, die vormals darauf basierte, dass immer und überall die Möglichkeit war, Zeit miteinander zu verbringen, muss sich darauf einstellen, dass für den anderen Part neue Prioritäten vorhanden sind. Tatsächlich ist es jedoch völlig normal, dass der Verliebte sich die erste Zeit zurückzieht. Denn schließlich hat man dann nur noch Augen für die/den Angebetene(n). Der Nebel der Verliebtheit blendet da schon mal Dinge, die vormals sehr wichtig waren, völlig aus. Job, Familie und Freunde geraten zur Nebensache. Der Wunsch die neue Liebe ständig um sich zu haben, dominiert.

Aber keine Sorge: Diese Zeit geht vorüber. Die starke Anziehung der Frischverliebten relativiert sich mit der Dauer ihrer Beziehung. Nicht wenige Beziehungen enden, nachdem die rosarote Brille abgesetzt wurde. Doch auch die Paare, die zusammenbleiben werden sich bald schon wieder darauf besinnen, was sonst noch in ihrem Leben vor sich geht. Dann erhält auch die Freundschaft wieder mehr Aufmerksamkeit. Auch wenn sie zukünftig geteilt werden muss. So lange von beiden Seiten ein wirkliches Interesse an der Freundschaft liegt, wird sich auch immer ein Weg finden.

Fotoquelle: © Klaus-Peter Adler – Fotolia.com

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