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Der Dickste fliegt!

Eine vornehmlich im englischen Sprachraum aktive Singlebörse hat kürzlich, quasi als Neujahrsbegrüßung, mehr als 5.000 seiner Mitglieder rausgeworfen. Grund: Übermäßige Feiertagsschlemmerei und der damit einhergehenden Gewichtszunahme. Laut Betreiber der Singlebörse gingen mehrmalige Beschwerden über den schwindenden Beauty-Anteil der suchenden Singles ein, so dass diese sich zum Handeln gezwungen sahen und prompt reagierten. Extrem? – Allerdings wirbt die Singlebörse gerade mit der ausnahmslosen Attraktivität ihrer Singles.

Das hatten sich die Mitglieder der besagten Singlebörse sicher anders vorgestellt: Statt einer netten Neujahrsbegrüßung gab’s die “Kündigung” wegen unschöner Fettanpolsterung. Weil sie sich über die Feiertage zu viel angefuttert hatten und nicht mehr dem Schönheitsideal der Community entsprachen, flogen sie aus eben jener raus.

Generell ist die Singlebörse für ihre strengen Aufnahmekriterien berüchtigt. So polarisiert die Seite etwa mit dem Slogan „Too ugly to sign in?“ („Zu hässlich um sich anzumelden?“ ). Demnach wird der/die Anwärter/in zunächst von einer Gruppe anderer Mitgliedern auf Attraktivität geprüft und erst mit deren Einverständnis in die Community aufgenommen. Damit soll ein Schönheitsstandard etabliert werden, um den suchenden Schönlingen eine exklusive und optisch ansprechende Plattform für die Partnersuche zu bieten. Man will unter sich bleiben; Cliquenbildung, wie früher auf dem Schulhof.

Den gekündigten Mitgliedern wird jedoch eingeräumt, sich erneut um eine Aufnahme im “elitären Kreis” bewerben zu können, sobald sie wieder in Form gekommen und die Pfunde gepurzelt sind. Die Verstoßenen sollen den Rauswurf als Motivation sehen.

Was haltet ihr von dieser Aktion? Zu krass oder linientreues Verhalten?

Am Anfang war das Wort

Liebes ABCDer erste Eindruck zählt, heißt es. Das gilt beim Online-Flirten, als auch beim Flirt auf der Straße. Während man sich in den meisten Fällen des „realen“ Flirtens eher der Sprache bedient, ist das Medium No. 1 im Web das geschriebene Wort. In beiden Fällen ist man gut damit beraten, Qualität vor Quantität walten zu lassen. Weiterlesen