„Und das funktioniert?“

flirt-fever LogoGenau diese Frage, aus dem Freundeskreis von Sandra (33) und Stefan (33), wurde den beiden gestellt als sie verkündeten: „Wir haben uns über eine Singlebörse kennengelernt.“ Fast genau vor 4 Jahren, im Sommer 2005, meldeten sich die damaligen Singles auf flirt-fever an. Was für beide mit der unverbindliche Suche nach neuen, netten Leuten begann, endete mit dem Finden des Partners fürs Leben.

Jetzt, nach vielen gemeinsamen Jahren und der bevorstehenden Hochzeit im Herbst in diesem Jahr können Sandra und Stefan getrost behaupten: Ja, es funktioniert!

Wie genau es „funktioniert“ hat und welche Erfahrungen sie mit Online-Dating gemacht haben, habe ich im ehrlichen und äußerst angenehmen Interview ergründet:

Fast genau vor 4 Jahren habt ihr euch auch auf flirt-fever.de angemeldet. Was waren eure Beweggründe, sich hier anzumelden?

Sandra: Mein bester Freund redete gut 1 Jahr lang auf mich ein, ich solle mich doch mal in einer Singlebörse anmelden. Zuvor war ich ca. 1,5 Jahre Single.

Stefan: Ich war auch ungefähr 1,5 Jahre Single. Ich wollte hauptsächlich erst einmal neue Leute kennenlernen. Berufsbedingt zog ich in eine neue Stadt und suchte da erst einmal Anschluss. Ich wollte jemanden kennenlernen, mit dem ich auf einer Wellenlänge schwamm. Zwar schon mit der Absicht einen Partner zu finden, aber nicht im ersten Moment. Es war nicht so dass ich mir sagte: OK, dass muss jetzt der Partner sein. Aber vielleicht lernt man durch die neuen Kontakte ja dann jemanden kennen.

Wie seid ihr auf flirt-fever aufmerksam geworden?

Stefan: Das muss durch ne Suchmaschine gewesen sein.

Sandra: Bei mir war es auf jeden Fall die Suchmaschine. Ich hab mich einfach mal durchgeklickt und bin dann bei flirt-fever hängen geblieben.

Wer hat den ersten Kontakt aufgenommen? Wie habt ihr euch dann kennengelernt?

Sandra: Ich hab schon ein bisschen aufgegeben, jemanden zu finden und hab dann in mein Profil geschrieben: „Hab jetzt aufgehört zu suchen, ich lass mich jetzt finden.“ Auch sonst war mein Profil recht leer: Kein Foto, keine weiteren persönlichen Angaben. Ich hab auch nicht mit gerechnet, dass da was kommen würde. Das hatte mehr ne Alibifunktion, dass ich meinem besten Freund sagen konnte:“So, ich hab‘s versucht.“ Aber am nächsten Tag hatte ich dann eine E-Mail vom Stefan, die mich sehr angesprochen hat.

Stefan: Wir haben noch den ganzen E-Mail-Verkehr aufgehoben. Das müssen so ca. 36 Seiten voll mit E-Mails innerhalb von 2 Wochen sein.

Und damit war das Interesse geweckt?

Sandra: Genau, man hat dann schon jeden Tag gelauert und gehofft, eine neue Mail bekommen zu haben. Später haben wir dann auch telefoniert, manchmal ganze Nächte durch. Wir verstanden uns einfach so gut und es war auch so angenehm sich zu unterhalten.

Wann war euer erstes Treffen?

Stefan: Wir haben uns 14 Tage nach unserem Kennenlernen getroffen. Ich habe Sandra nach 3 Tagen gefragt, ob wir uns nicht treffen wollen, aber sie zögerte noch. Aber dann hat sie doch zugesagt.

Sandra: Ja, ich war sehr vorsichtig. Wir haben uns dann an einem Freitag in unserem Wohnort zu einem Kaffee verabredet.

Ihr hattet ein interessantes Erkennungszeichen, was war das für eines?

Stefan: Ich hab ihr nicht gesagt was, aber sie erkannte mich sofort.

Sandra: Ja, er hatte eine kleine Schultüte für mich. Ich war damals im Referendariat und die Schule fing gerade wieder an, und er stand dann an der vereinbarten Stelle mit dieser Schultüte.

Stefan: Ich wundere mich heute noch über meinen Anfall von Kreativität. (Kollektives Lachen)

Stefan, was hat dich an Sandras Profil neugierig gemacht?

Stefan: Mir war das Profil auch nicht so wichtig, was da drin steht – kann man ja viel reinschreiben. Das wichtigste war ja eigentlich, dass sie aus dem gleichen Ort wie ich kam, da ich ja dort neue Leute kennenlernen wollte. Es passte vom Alter her und man würde dann halt sehen, ob man sich versteht.

Hattet ihr vorher schon Erfahrung mit Online-Dating?

Sandra: Ja ich hatte 1 Online-Date vorher. Das war aber nicht so toll, da war ich dann auch erst einmal abgeschreckt vom Online-Dating.

Stefan: Ich hatte mal vor (überlegt) 16 Jahren eine Kontaktanzeige in der “Coolibri” (regionale Zeitschrift, Anm. d. Redaktion) geschaltet. – War aber nicht so effektiv.

Was war euer erster Eindruck als ihr den Anderen getroffen habt?

Stefan: Sie hatte ihre Sonnenbrille aufgelassen, das fand ich im ersten Moment unfreundlich. Aber gut, da ich eine Brille mit selbsttönenden Gläsern aufhatte, kann ich ja nichts dagegen sagen.

Sandra: Die ersten Augenblicke sind immer eher befremdlich. Auch wenn man sich vorher durch Telefonate und Mails bereits kannte, ist es doch anders, sich dann zu begegnen. Der Moment ging auch schnell vorbei, weil man dann einfach weiter erzählt hat, da wo man beim Telefonieren aufgehört hatte.

Stefan: Es hat auch immer etwas Peinliches an sich. Man hat immer das Gefühl, dass jemand der mit Partnerschaftsanzeigen einen Partner sucht, zu blöd ist um auf herkömmlichem Wege jemand anderen zu finden. Aber das Gefühl ging schnell zu Ende, wir sind dann sofort wieder ins Gespräch gekommen, wie bereits vorher schon am Telefon.

Wie haben eure Freunde darauf reagiert, dass ihr euch im Internet kennengelernt habt?

Stefan: Ich hab da nie einen Hehl draus gemacht. Außerdem war man auch in einem Alter, in dem die Freunde sich für einen freuen und einen nicht niedermachen wollen. Die haben sich für mich gefreut.

Sandra: Also die Reaktion meiner Freunde war eher:“Und das funktioniert?“. Negativ hat keiner reagiert, nur erstaunt, dass es wirklich funktionieren kann.

Hat denn euer Freundeskreis selbst Erfahrungen mit Online-Dating?

Sandra: Ja, mein bester Freund lernte so mal jemanden kennen. Das ist auch der Freund, der mich zum Online-Dating überredet hat.

Was schätzt ihr am jeweilig anderen?

Sandra: Ich bin froh, jemanden zu haben, mit dem ich reden kann. Egal ob über Alltägliches oder Abgehobenes. Einfach jemand auf den ich mich verlassen kann und ich mich egal mit was immer anvertrauen kann.

Stefan: Zusammen haben wir viel erlebt, Positives und Negatives. Und dann jemanden zu haben, der einen versteht und einen auch aufbaut, dafür bin ich Sandra sehr dankbar. Miteinander reden können ist für uns sehr wichtig.

Was haltet ihr von Liebe auf den ersten Blick? Trifft das auf euch zu?

Stefan: Also um 15.15Uhr haben wir uns getroffen und da dachte ich um 16.00Uhr sicher noch nicht: Wow, ich bin verliebt. Das kam dann im Verlauf unsere Treffen, die dann folgten.

Sandra: Je länger der Tag fortgeschritten war, umso mehr baute sich die Sympathie füreinander auf. Von Verliebtheit würde ich am Ende des ersten Treffens noch nicht sprechen, sondern eher von einer großen Sympathie.

Wie war das mit eurer Verlobung. Da gibt es auch eine spannende Geschichte dazu…

Stefan: Ich habe Sandra mit einem Trick nach Paris gelockt. Wir waren auf dem Weg zu einer Hochzeit, als ich zur ihr im Auto meinte: Die schlechte Nachricht ist: Die Hochzeit fällt aus. Die Gute: Du fliegst heute nach Paris. Ich hatte dann in einem romantischen Restaurant, welches in einem Boot untergebracht war, einen Tisch bestellt. Da Sandra dachte wir fahren zur Hochzeit hatte sie auch standesgemäße Kleidung parat. (Hier geht’s zum Restaurant, Anm. d. Redaktion)

Sandra: Ich hatte überhaupt keinen Verdacht geschöpft. Er erzählte immer viel davon wie es wäre mir einen Antrag zu machen, aber das so geschickt und doch auffällig, dass ich mir dachte: Na wenn er da so drauf rumreitet, wird er dich ja nicht ernsthaft fragen. Auf einmal stellt er mir dann im Restaurant die Frage und legte die Ringe auf den Tisch – Da war ich baff. So sehr, dass ich heute noch nicht weiß ob ich „ja“ gesagt habe. (lacht)

Was empfiehlt ihr Singles, die im Web ihren Partner suchen?

Stefan: Nicht zu verbissen da rangehen. Die Plattform ruhig nutzen um neue Leute kennen zu lernen, nicht unbedingt starr auf Partnersuche aus sein. Und wie ich bereits gesagt habe: Vielleicht entwickeln sich daraus ja dann Kontakte für eine Partnerschaft. Wichtig ist auch sich für die Partnersuche Zeit zu nehmen und sich auch ein bisschen Mühe zu geben. Nicht einfach nur immer denselben Text an 50 Personen zu schicken, sondern sich wirklich Gedanken zu machen. Gut, Sandra hatte Glück, dass ich sie trotz ihres eher leeren Profils angeschrieben habe! (beide lachen)

Sandra: Das Allerwichtigste: Das man sich traut, den Schritt zu gehen und sich in einer Singlebörse anmeldet.

Danke euch beiden dafür, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

Sandra und Stefan: Wir, das Team von flirt-fever freuen uns riesig (und sind auch ein bisschen Stolz), dass ihr euch auf flirt-fever gefunden habt. Wir wünschen euch alles erdenklich Gute für eure bevorstehende Hochzeit und viele gemeinsame und vor allem glückliche Jahre im Hafen der Ehe!

PS: Die beiden haben sogar ein eigenes Hochzeitsweblog. Wer neugierig geworden ist, findet diesen hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.