Verkuppeln „heute“

Heute hat das Verkuppeln eine ganz andere Note, also noch vor 100 Jahren beispielsweise. Es wird eher neckischer, freundschaftlich verstanden. Hier steht nicht die Vermittlung einer Heirat im  Vordergrund. Hier geht es darum, Singles einander bekannt zu machen und so zu dem Ziel einer Partnerschaft zu verhelfen. Doch gut gemeint, ist nicht immer auch „gut“. Welche Fettnäpfchen lauern, wenn man sich als Kuppler versucht, erfahrt ihr hier.

Freud und Leid eines Kupplers

Wer es sich zur Aufgabe gemacht hat, den besten Freund oder die beste Freundin zu verkupplern, betritt gefährliches Gebiet. Denn so gut ein Verkupplungsversuch auch gemeint ist, so kann er doch auch nach hinten losgehen. Schlimmstenfalls sogar die Freundschaft belasten. Deshalb sollte der Kuppler sehr anspruchsvoll und wählerisch sein. Die Auswahl des richtigen Dates ist dabei genauso wichtig, wie die Wünsche des Freundes/der Freundin zu respektieren. Nicht jeder findet Verkuppeltwerden toll. Wenn also konkret betont wird, dass der jenige NICHTS vom Verkuppeln hält, sollte man lieber die Finger davon lassen. Auch kann niemand zu seinem Glück gezwungen werden. Und unter der Prämisse des „Ich tue es für dich“ kommt selten etwas gutes dabei hervon. Wenn, dann müsste es der absolute Traumprinz bzw. die Traumprinzessin sein. Und auch wenn der Kuppler „…ein richtig gutes Gefühl…“ hat, bringt alle Überredungskunst nichts, wenn der Freund/die Freundin das arrangierte Date letztlich doch nur hinter sich bringen will.

Besonders kompliziert wird es, wenn das zu verkupplenden Paar dem gleichen Freundeskreis angehört. Bei Desinteresse oder misslungenem Dateversuch kann dabei die ganze Gruppenharmonie in Schieflage geraten. Es sollte also wirklich abgewogen wären, ob das mit den beiden echte Chancen hat oder ob die Freundestruppe diese Spannungen durchstehen kann.

Klappt es aber mit dem Verkuppeln, freut sich nicht nur dass daraus entstandene Paare, auch der Kuppler ist mindestens genauso im Hochgefühl. Nichts ist für einen Kuppler befriedigender als das Zusammenführen eines Paares. Der Dank ist ihm sicher. Genauso wie ein Platz als Trauzeuge/-zeugin bei der Hochzeit 😉


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