Wochenthema: Das große (Ver)Kuppeln

„Ich kenne jemanden, der passt perfekt zu dir.“, beginnen oft Sätze von Freunden, die in guter Absicht den Single an den Mann bzw. an die Frau bringen wollen. Das ist der Stoff, aus dem viele kuriose, lustige, manchmal peinliche und eventuell auch herzzerreissende Geschichten entstehen. Das Kuppeln hat eine lange Geschichte und bewährt sich bis heute. Oder eben nicht? Diese Woche geht es genau darum.

Wer den Amor spielt, spielt mit dem Feuer

Viele haben sich daran schon verbrannt, manche sind Überzeugungstäter, einige sehen darin ihren speziellen Auftrag – Das Verkuppeln von einsamen Herzen. Vorzugsweise im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Dass das nicht immer auf Gegenliebe stößt, wird spätestens an der eigenen Reputation gemessen. Wie erfolgreich waren bisher sämtliche Kuppelversuche? Ganz entscheidend beim erfolgreichen Verkuppeln ist nämlich, das Talent Wünsche und Eigenschaften der Anderen richtig einzuschätzen. Wahllos drauflos verkuppeln ist in den wenigsten Fällen mit einem Happy End gesegnet. Und so kann die Absichtserklärung, „… jetzt endlich jemand passendes für dich zu finden“ schnell mit einem genervten Augenrollen oder dankender Ablehnung quittiert werden. Wer sich also nicht zur Nervensäge des Freundeskreises machen will, sollte sparsam mit seinen Kupplerdiensten umgehen.

Wie erfolgreich ist Verkuppeln?

Natürlich gibt es dazu keine aussagekräftige Studie. Doch allein der Umstand, dass das Verkuppeln seit der Erfindung der Liebe bis ins heutige Zeitalter überlebt hat, zeigt, dass viele Singles (insgeheim) doch die Hoffnung hegen, so ihren Traumpartner kennen zu lernen. Neben all den Zufallsbekanntschaften, den Singlebörsen und Datingevents ist diese sehr traditionelle Kennenlernart auch immer noch ein Mittel zur Wahl.

Und ob Kuppler hin oder her: Letzten Endes sind es doch immer noch wir selbst, die über Zu- oder Abneigung entscheiden, nicht?

Bildquelle: © maisonsignee – Fotolia.com

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